Susies stellt vor:
Hamburgs beste Manufakturen für regionale Produkte –
"lebeleicht Hamburg" aus Eppendorf 


Manche Celebrity hat einen verdammt guten Geschmack

Frisch gepresste Säfte müssen nicht mehr orange sein oder rot, sie müssen nicht mehr nach den Tropen schmecken oder nach dem Alten Land. Nein grün und braun dürfen sie sein. Mit Zutaten wie Spinat, Fenchel oder Weizengras. Würzig statt süß. In Australien heißen sie dann auch mal Green Maschine. Maschine ist eher romantisierend gemeint, ein Apparat, der was mit einem macht. Und inzwischen ist dieser Trend auch in Hamburg angekommen: „lebeleicht“ heißt die neue Cold Pressed Bar, und hier werden Kreationen angeboten wie „Wake me up“, „Green Supreme“ und „Green up“.

Weiß gekachelt sind die Wände des kleine Ladens, hell und freundlich. Hell und freundlich ist auch Tine Weigand, groß, blond, meist ein Lachen im Gesicht. Die Inhaberin – Ernährungscoach und selbst erklärte „Superwoman“ – bedient ihre Gäste, in dem sie vor allem einen der großen Kühlschränke öffnet, in denen die kostbare Flüssigkeit lagert. Fein aufgereiht stehen die Flaschen da, mit großen Ziffern auf dem Etikett – von 01 bis 10. Tine reicht uns Green Supreme 03. Das feine Apfel-Aroma schmeckt leicht würzig. Die Äpfel kommen von Augustin aus dem Alten Land. Fenchel, Gurke, Mangold, Orange, Spinat. Ein süß-herbes Genuss-Feuerwerk. 

Nur Obst und Gemüse von Bio-, oder Demeter-Höfen werden verwendet. Die Farbe der kalt gepressten Säfte kann schon mal variieren – Bio-Mangold ist mal eher gelb, mal ist der Stiel eher rot, dann wird der Saft dunkler. Doch das ist ihr nicht so wichtig. „Für uns zählt der Nährstoffgehalt mehr als die immer die gleiche Zusammensetzung.“ Tine hält Cold Pressed Säfte für weitaus mehr als eine Mode. 

Die aparte Frau hat am eigenen Leib erfahren müssen, wie sehr die gesunden Säfte den Körper unterstützen können. Vor einigen Jahren erkrankte sie an Krebs und ergänzte die konventionelle Therapie durch selbst gepresste Säfte. „In den USA hat der Arzt Dr. Garson Saft-Kuren in der Krebstherapie eingesetzt. Ich glaube, mir haben sie das Leben gerettet. Bei Matthew Kenny machte ich dann eine Ausbildung. Seine Rezepte haben mich für `lebeleicht´ inspiriert.“

Was ist das besondere ihrer Säfte? „Jedes Land und jede Region hat seine Gemüsesorten. Ich achte darauf, dass in meinen Säften nicht nur regionale Produkte Verwendung finden, sondern ich versuche auch saisonal zu pressen.“ Klar, es wächst kein Ingwer in Schleswig-Holstein. Dennoch gehört er wegen seiner positiven Eigenschaften zu den wichtigen Zutaten gehört. „Und ist es bei uns im Laden wie in der Natur – manche Säfte sind abends auch ausverkauft. Da wir frisch produzieren und so wenig wie möglich verschwenden wollen. In der heutigen Gesellschaft für viele eine ungewohnte Erfahrung, dass nicht immer alles vorhanden ist.“

 

 
  SUSIES LOCAL FOOD HAMBURG – das Netzwerk für regionales Essen verbindet die besten Adressen.

SUSIES LOCAL FOOD HAMBURG – das Netzwerk für regionales Essen verbindet die besten Adressen.

TINES Lieblingsadressen für regionales Essen in Hamburg

Bio Augustin aus dem Alten Land, er liefert einfach super Äpfel. 

Küchenfreunde – eines der drei Restaurants ist gleich bei uns um die Ecke im Lehmweg, wahnsinnig lecker!

Die letzte Empfehlung ist etwas weiter weg, das Restaurant von Matthew Kenny, meinem Mentor, befindet sich in L.A. Aber jeder, der mal in der Stadt ist, sollte seine inspirierenden Kreationen probieren 

 

Die besten local producer bei SUSIES:

Elbe Orient Gourmet – Saucen und Brotaufstriche 

Jö Makrönchen – Macarons

Mr. Hoban´s – Kaffeerösterei 

Rosenfeines – Nordstrand

Hof Eggers – Bio-Fleisch und Aufstriche 

 

 

Nachhaltigkeit versucht Tine auch bei der Verpackung zu erzielen. „Wir benutzen nur recyceltes, BPA-freies Plastik. Und jeder, der in den Laden kommt, hat die Möglichkeit, sich den Saft auch in ein mitgebrachtes Glasgefäß gießen zu lassen. Wir nehmen die Flaschen auch gerne zurück und verschicken unsere Kuren auf Wunsch auch in Glasflaschen.“ 

Der Verkauf im Laden ist nur ein Teil von lebeleicht. Viele Kunden schwören auf Detox-Kuren, die einen Tag, oder auch mehrere Tage lang durchgeführt werden. Verschiedene Säfte werden je nach Typ getrunken, wahlweise abends eine warme Suppe. Das soll entgiften und neue Energie geben, schließlich verbraucht der Körper alleine 35% der Energie nur für die Verdauung. Diese Energie steht während der Kur für andere Dinge zur Verfügung. Jeder Kunde, der eine Kur kauft oder bestellt, wird von Tine persönlich beraten, häufig gibt es Inhaltsstoffe, die zu bestimmten Symptomen am besten passen, dem Kunden aber nicht geläufig sind.

„In Zukunft möchte ich auch einen Mittagstisch anbieten, leicht und bekömmlich. Momentan gibt es bei uns nur Salate, das darf sich gerne ändern.“ Eine Frau voller Tatkraft, ein lebender Beweis für die Kraft von Superfoods. Zum Abschied schnappen wir uns noch ein Gläschen vom Smoothie Yummy – er enthält viel Weizengras und Kakao, das gibt die cremige Konsistenz und ein betörendes Schokoladen Aroma. 

Wir betrachten das Treiben auf der Eppendorfer Landstraße. Die vielen schönen Menschen. Filmstars wie Gwyneth Paltrow und Celebreties wie Kim Cardashian haben Cold Pressed Juices populär gemacht. Man kann von solchen Leuten halten, was man will. Sie haben einen guten Geschmack.

 

Text und Fotos: Susanne Baade


lebeleicht Hamburg 

Tine Weigand

www.lebeleicht-hamburg.de

Eppendorfer Baum 18, 20259 Hamburg

Bestellen kann man die Detox-Kuren auf der Website, auf der es auch noch andere Produkte sowie Accessoires zu kaufen gibt